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‘Schreibereien’ Category

  1. Fragmente

    Mai 8, 2012 by EMIL

    1.

    Jeder Anfang ist ein Ende, neues kommt und geht.

    Das Herz liebt die Schwere der Melancholie der Geist sucht die Leichtigkeit der Leidenschaft und merkt dass diese ohne die Melancholie und ihre Schwere, immer nur flüchtig, wie ein Windhauch sein kann.

    Was ist Leben?

    Ist es wirklich nur die Summe aller Momente, Gefühle, Gedanken oder ist es etwas ganz Anderes, der ständige Kampf von Geist und Herz mit der Hoffnung das keiner von beiden gewinnt und auch keiner verliert.

    Aber kein Remis, denn das wäre das Ende.

     

    2.

    Man ist und bleibt wohl ein Reisender
    Auch wenn man denkt und hofft man ist da
    Das Herz will stehen nicht mehr zu anderen
    Der Geist auch doch das Zaudern lässt ihn wandern

    3.

    Mit temporärer Sentimentalität den Dreck von der Seele putzen
    Mit Geschenken das Herz und sich vom Schmerz befreien
    Einmal kann man es sich erlauben beim Handeln zu stutzen
    Gebe die Hoffnung nie auf lerne deine und andere Fehler verzeihen


  2. Zweckbündnisse

    Dezember 21, 2011 by EMIL

    Menschen kommen Menschen gehen, doch die Basis bleibt gleich.
    Spüre deine Angst! Wenn du Fragst ob du Sie je erreichst.
    Leichenbleich, das Entsetzen, der Schmerz spiegeln sich in Augen
    Denn Vertrauen bedeutet viel mehr als Bedingungsloses Glauben!
    Bilder entstehen und verbleichen mit den fortschreitenden Zeiten
    Altes ohne Neues wird zum Trugbild, doch soll dieses Einen leiten.
    Menschen kommen Menschen gehen, nur die Basis bleibt gleich.
    Warum, weil Freundschaft ohne Liebe einem Zweckbündnis gleicht.


  3. Kopf waschen

    September 26, 2011 by EMIL

    Kopf waschen, nicht mehr trotten wie ein Hund hinterdrein.
    Frei sein? Freier als ein Vogel, den Kopf befreien wovon Gedanken nein dem Denken ?
    An was wen? Wie auch immer Abstand halten – Nicht denken nicht handeln und dadurch handeln.
    Vielleicht einfach Leben leben man liebt es ja, das Leben und das was dazu gehört.
    Misanthrop der Menschen liebt oder Menscheit liebt Geht das?
    Wenn ja, wie – egal.
    Einfach die Dusche anstellen und alles abspülen wegspülen und dann neues Spiel ohne das vorherige zu beenden. Feigheit! Angst! Kein klarer Text. Passiert!
    Sollte nicht aber egal schauen was die Tage noch bringen, ob die Wäsche hilft. Erst mal kaltes Wasser und dann …


  4. Heute Rom – Morgen die Welt

    Juni 8, 2010 by EMIL

    Tage, wenn nicht Wochen denken Er an Sie. Denkt nur selbst wenn er Sie sie sieht spricht er aber sagen wirklich etwas sagen tut er nie. Er genießt die Nähe auch wenn es keine Nähe gibt. Ist das verliebt sein oder ist das nur Angst vor Einsamkeit, die ihn immer wieder raus treibt unter andere Menschen nur um nicht für sich allein zu sein und trotzdem ist er selten in Gesellschaft. Seine Flucht soll und wird Enden, nur wo endet sie auf dem Gottesacker NEIN Nie und nimmer!! Auch nicht auf Knien, aber in Armen, nur in welchen den von Ihr oder von Ihr so viele Arme und ein Lächeln das sie öffnet. Also auf zur Tat.

    Doch dann seine Angst vor der Öffnung der Pflicht.

    Egal er will, muss und handelt wie ein STOP keine Vergleiche es gibt nix Vergleichbares.
    Er ist der Macher:“ „He is the Man“ und Sie: „Wer ist Sie?“ Liebe – Spielzeug – Rettungsboot oder alles.
    Er weiß es nicht aber es interessiert nicht mehr.

    Die Maske sitzt das Visier ist fest und die Spiele beginnen.
    Seine letzten Gedanken: Heute Rom – Morgen die Welt.


  5. Zeit

    Dezember 8, 2009 by EMIL

    Tage Wochen Jahre Monate Stunden
    Nie Sekunden Minuten nur Momente
    Unabhängig von Zeit und Zeiten
    Ewig und endlich im Unendlichen
    Leben ist Wissen erwerben verlieren
    Oder doch nur Suchen und finden
    Gesucht und Gefunden werden
    In freiheit und Enge in Gedanken und Äusserungen


  6. S-Bahn

    November 6, 2009 by EMIL

    S Bahn fahren rein in die Stadt. Neben einem wird über das Leben gesprochen und über lesen mit oder ohne Brille. Ein Sonntag der Herr nimmt sich ein Bolchen und schaut aus dem Fenster bis er auf die Idee kommt mich zu betrachten.

    Er der da sitzt mit seinem OCE Beutel seiner helle Trachten Jacke schräg gegenüber seiner Frau die Hut Kleid und etwas leichtes darüber trägt.
    Ihr alter zeigt sich in der Motivwahl alte braune Rosen. An der nächsten Station steigen auch junge ein und setzen sich auf die Plätze neben dem Säufer doch sie wirkt abwesend mit ihrem kleinen Stecker in der nase und ihrem blonden Zopf.

    Doch irgendwas hat sie ,das Tuch und Ihren Hals was das Shirt verdeckt. …